Costin D. Nenitescu (1902-1970)

Costin D. Nenitescu (1902-1970)

Costin D. NenitescuCostin D. Nenitescu

Chemiker

Der prominente rumänische Chemiker Costin Neniţescu wurde in Bukarest, Rumänien, geboren. Er schloss sein Studium der Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ab, wo er einer der Lieblingsstudenten von Hans Fischer war. Ab 1935 war er Professor für organische Chemie am Polytechnischen Institut und der Universität Bukarest. Ab 1947 leitete er eine Forschungseinheit des Ministeriums der Chemischen Industrie.

Das Centrul de Chimie Organica Costin D. Neniţescu wurde zu Ehren des Wissenschaftlers benannt.Das Centrul de Chimie Organica Costin D. Neniţescu wurde zu Ehren des Wissenschaftlers benannt.

1964 gründete er das Forschungszentrum für organische Chemie an der rumänischen Akademie (heute Centrul de Chimie Organica Costin D. Neniţescu), dessen Direktor und illustrer Animator er bis zu seinem Tode blieb.

Wenn Kohlenstoffatome sich zu einem Ring formen (in der organischen Chemie häufig Benzenring genannt), bilden sie eine Hexagonalstruktur mit 6 Seiten und 6 externen Valenzbindungen. Diese sind als aromatische Kohlenwasserstoffe (oder Arenen) bekannt.Wenn Kohlenstoffatome sich zu einem Ring formen (in der organischen Chemie häufig Benzenring genannt), bilden sie eine Hexagonalstruktur mit 6 Seiten und 6 externen Valenzbindungen. Diese sind als aromatische Kohlenwasserstoffe (oder Arenen) bekannt.

Zu seinen Hauptforschungsgebieten zählen der allgemeine Mechanismus von Friedel-Crafts-Reaktionen bei aliphatischen Kohlenwasserstoffen sowie der Mechanismus der Isomerisierung von Cyclobasen. Er suchte nach Wegen zur Gewinnung von Cyclobutadien, indem er die Chemie dieses instabilen Stoffes erklärte und dessen Dimer isolierte. Er entdeckte eine zuvor unbekannte Gruppe von Naphthensäuren in rumänischem Erdöl.


Seine Arbeit leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der pharmazeutischen Industrie.Seine Arbeit leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der pharmazeutischen Industrie.

Seine bemerkenswerte technische und wissenschaftliche Tätigkeit trug zur Entwicklung der chemischen Industrie in Rumänien bei. In Anerkennung seiner Arbeit und Leistungen wurde er 1955 eingeladen, Mitglied der Rumänischen Akademie zu werden. Zusätzlich war er Korrespondenzmitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften und Ehrenmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

Die Skulptur von Costin D. NenitescuDie Skulptur von Costin D. Nenitescu